Eli – Die Frauen im Wind

Eli - mit ausgebreiteten Armen HomeEli – die „Frau im Wind“ wurde geboren als Idee auf der Steinbank im Garten der Casetta Elisabetta, vorne auf der Kante, wo der Wind immer weht und wo ich oft das Gefühl habe, über den Lago schweben zu können und genau das wollte ich ausdrücken: ich nahm den Ton in die Hand und formte sie; mit wehendem Haar und ausgestreckten Armen, über dem Lago schwebend, das war vor 15 Jahren.  Jedes Jahr kamen, je nach Thema, das wir jedes Jahr für die Casetta neu finden, auch neue Windfrauen dazu. Die Texte entstanden später, zunächst stand immer das Fühlen und Formen im Vordergrund.

Ich glaube, und das wird mir immer wieder von Gästen meines Gartens bestätigt, dass es ein Gefühl von Leichte, ja Schwerelosigkeit ist, nun mit der Frau im Wind verbunden, das hier besonders intensiv zu spüren ist. Auch wenn die Windfrau an einen anderen Ort gebracht wird, stellt sich zumindest ein wenig von diesem Lebensgefühl der Freiheit und Leichtigkeit wieder ein, wie mir Rückmeldungen immer wieder bestätigen.

Eli – die Frau im Wind mit den ausgebreiteten Armen ist auch das Symbol des „Sentiero d’ARTe“. Mit den ausgestreckten Armen verweist sie auf Anfang und Ende, auch auf die Linie des Horizonts, der unser Sehen begrenzt. In der senkrechten Linie sucht sie die Verbindung zwischen Himmel und Erde und verkörpert dadurch den Wunsch nach geistigem Wachstum. Die wehenden Haare zeigen die Freiheit und die Offenheit für die Veränderungen den Lebens und symbolisieren damit auch die Entwicklung des „Sentiero d’ARTe“.

Denn alle Werke, die hier in Trarego entstehen, auch die Arbeiten der anderen Künstler, haben etwas Besonderes: Sie atmen den Geist des Ortes, und mittlerweile glaube ich, dass hier ein Austausch stattfindet: Wir Künstler hier am Ort nehmen diesen Geist auf und setzen ihn in unsere Bilder- und Formensprache um, der Geist des Ortes fühlt sich gesehen, akzeptiert – und bedankt sich mit der Lebendigkeit des Dorfes, vor allem zu erkennen an den Kindern, die hier wieder geboren werden. Das, was mich richtig glücklich macht, was niemals von vornherein „kalkulierbar“ war, das was aus einem Verbundenheitsgefühl hier in Trarego entstand, mit den anderen zu „sein“ und zu „tun“, bedingt sich wechselseitig und schafft Optimismus und Lebensfreude – auf beiden Seiten.

In diesem Jahr kam eine befreundete Künstlerin, Auri Neuroth, auf die Idee, den „Frauen im Wind“ einen Namen zu geben, eigentlich genau den Namen, den sie sowieso schon auf der Seite „eingedrückt“ tragen: Eli   –   nun gibt es auch diesen eigenen Link auf meiner Homepage, auf der ich zumindest einige der Windfrauen mit den verschiedenen Symbolen einmal vorstelle, bisher waren sie auf den verschiedenen Links verteilt.

Frau im Wind mit der Kugel

Eli –  mit der Kugel

Die Kugel in der Hand dieser Frau ist das Symbol des Kosmos, der Gesamtheit aller einander aufhebenden Gegensätze, sie steht deshalb auch für den Himmel und alles Spirituelle und lädt uns ein zu Konzentration und Kontemplation. Die Farbe Gold ist zudem der Sonne zugeordnet und birgt starke Heilenergie in sich. Die Frau im Wind verbindet uns somit mit den kosmischen Kräften, nimmt uns mit dem Wind auf die Reise zu unserer Spiritualität und lädt uns ein, uns unseres Seins im Kosmos bewusst zu werden. Ein Kosmos, der uns heilt und nährt, wenn wir seiner Kraft vertrauen.Eli - mit Hortensie Home

Eli –  mit der aufgehenden Sonne über dem Lago frau im Wind mit der aufgehenden Sonne über dem Lago

Die Sonne ist die Quelle des Lichts, der Wärme und des Lebens. Die aufgehende Sonne über dem Lago-Maggiore ist zudem ein Sinnbild für Neubeginn und Hoffnung. Die Frau im Wind mit der aufgehenden Sonne bringt uns somit ihre Feuerenergie, ihre Lebensfreude und ihren Optimismus und nimmt uns mit ihrem wehenden Haar auf die Reise durch den Kosmos.

Eli - mit d.aufg.Sonne i. der Hand

Eli –  mit der Mondin

Frau im Wind mit der Mondin

Die Mondin bringt die Ruhe, die Tiefe und den Frieden, konfrontiert uns auch mit uns selbst. Im Zusammenspiel mit der Sonne, die Aufbruch und Aktivität symbolisiert, zeigt uns die Mondin Kontemplation und Rückzug von Hektik und Betriebsamkeit, führt uns zu unserem inneren Zentrum. Gemeinsam stellen Sonne und Mondin die Polaritäten dar, den Gegensatz zwischen Männlich und Weiblich, zwischen Yang und Yin. Gelingt es uns, beide Pole ins Gleichgewicht zu bringen, werden wir mit Harmonie, Frieden und innerem Gleichmut belohnt. Dies zeigt uns die Frau im Wind, die uns mit wehendem Haar mitnimmt zu der Reise in unsere Mitte.

Camera

Eli –  mit dem Korb in den Händen

Sitzende mit Korb

symbolisiert „Aufnehmen und Bewahren“. Ist der Korb mit Blüten gefüllt, wird damit das Bewahren der Schönheit noch hervorgehoben und mit den Blumen der wechselnden Jahreszeiten dem Rhythmus der Natur angepasst. Auch mit kleinen Steinen kann man den Korb füllen, er wird damit zum Symbol für Reinigung und Heilung, da das harmonische System, das den Steinen innewohnt, Informationen an uns und unsere Umwelt weitergibt. Doch nicht nur zum Aufnehmen und Bewahren dient der Korb sondern er ist ein Sinnbild für das Weitergeben der Fülle des Lebens. Denn nicht aus dem Mangel, sondern aus und mit der Fülle leben wir. Die Frau im Wind macht uns dies bewusst und trägt diese Botschaft mit dem wehenden Haar über Grenzen hinweg.

Eli – in der Bewegung von Yin und Yang

Camera

Mit „Yin“ in die Ruhe gehen, mit „Yang“ das Leben aktiv gestalten – beide Aspekte vereint diese Frau im Wind: die Hand, die auf der Hüfte liegt, zeigt die „in-sich-Ruhende“, verweist auf Sammlung und Konzentration. Die andere Hand, die über den Augen auf dem Scheitel liegt, wird zum Sinnbild für die Öffnung nach Außen, für Aktivität und Neubeginn. Diese Frau im Wind verdeutlicht, dass im Zusammenspiel das gesamte Potenzial des Menschen zur Entfaltung gebracht wird. Alles ist immer in Bewegung und es gibt keinen stabilen Zustand im Leben. Darauf deuten auch die Haare, die den Wind und damit die Veränderungen des Lebens willkommen heißen.

 

 

Eli – die Seejungfrau im WindFrau im Wind - mit dem Fisch 1

Die Seejungfrau ist einerseits eine Frau mit wehendem Haar, die die Veränderungen des Lebens mit dem Wind freudig willkommen heißt. Gleichzeitig macht sie sich das Element Wasser zu eigen und symbolisiert damit die quirlige Lebendigkeit, die Klarheit und die Spiegelung des Seins – aber auch die Intuition, das verborgene Wissen, das sich nur dem erschließt, der offen und bereit ist, mit ihr in die Tiefe zu gehen. Der Fisch in ihrer Hand ist durch keine Angel gefangen, er verkörpert Freiheit, Lebensfreude und ist das Feng-shui Symbol für Glück.

(Fotograf: AR Günzburg).

 

Eli – mit der TaubeDie Frau im Wind mit der Friedenstaube

Die Frau im Wind, die ihre Hände ausbreitet, um die Taube aufzunehmen, symbolisiert damit, dass sie bereit ist, Schutz und Unterstützung zu geben. Da sie die Taube nicht einengt oder festhält, zeigt sie, dass sie jederzeit bereit ist, der Taube die Entscheidung „zum Fliegen“ zu überlassen. Der mütterlich behütende Aspekt ist ebenso enthalten wie das Loslassen in Liebe. Die wehenden Haare begrüßen den Wind und damit die Veränderungen des Lebens und heißen sie willkommen.

Eli – in der Leichtigkeit des Seins

Camera

Der Erde verbunden – dem Himmel so nah,

die Sinne wach      –          sinn-voll sinnieren

ohne Bewertung im Hier und Jetzt –

das Leben spüren

Schwere schwindet – Offenheit wächst

Da-Sein in Leichtigkeit – Leichtigkeit des Seins

neu in 2016:

Frau im Wind mit dem BaumEli –  mit dem Baum in den Händen

„Bäume können uns lehren, uns dem Wind des Lebens hinzugeben“ schreibt Anke Maggauer-Kirsche.

Wenn wir den „Wind des Lebens“ annehmen und er uns anregt, wandlungsfähig und veränderungsfreudig zu sein, uns immer wieder neu zu finden, werden wir uns lebendig und frei fühlen – ohne uns durch Gewohnheiten einengen zu lassen.

Eli - mit Hortensie blau - HomeAußerdem zeigt uns der Baum seine Wandlungsfähigkeit in den Jahreszeiten: Die Zeit Frau im Wind mit dem Baum in der Hand verkl.des Wachstums und des neu hervorbrechenden Grüns im Frühjahr, die Blüte des Sommers, die Ruhe des Herbstes und den Zeitraum der Stille in den Wintermonaten.

Er ist die Heimat der Vögel, ein Schattenspender für Pflanzen und Tiere – und nicht zuletzt für uns Menschen und er zeigt uns durch seine Verzweigung die Vielfalt der Wege, die wir beschreiten können.

Die Frau im Wind mit dem Baum in ihren Händen übernimmt mit ihrem wehenden Haar diese Botschaften und trägt sie hinaus in die Welt.

frau im Wind mit dem Ginkgoblatt

Eli – mit dem Gingkoblatt

Dieses Baumes Blatt, der von Osten meinem Garten anvertraut, gibt geheimen Sinn zu kosten, wie’s den Wissenden erbaut.

Ist es ein lebendig Wesen, das sich in sich selbst getrennt? Sind es zwei, die sich erlesen, dass man sie als eines kennt?

Solche Fragen zu erwidern, fand ich wohl den rechten Sinn, fühlst du nicht an meinen Liedern, dass ich eins und doppelt bin?

Johann Wolfgang von Goethe 1815 (1749-1832)

In diesem Gedicht beschreibt Goeth das Ginkgoblatt als Sinnbild für Liebe und Freundschaft.

Eli – mit der Ammonitspirale

Camera

Camera

Die Frau im Wind mit dem Ammonit, der vor 65 Millionen Jahren in seiner Spiralform existierte, führt uns von außen nach innen führend zu unserem Zentrum. Wenn wir mit neu gewonnener Seelenstärke, die unser Zentrum uns geben kann, bereit sind zur Veränderung, kann uns die Spirale, in dem Verlauf von Innen nach Außen führend mit ihrer Dynamik einen Weg in Anmut und Leichtigkeit zeigen.

 

 

Eli mit Tanzenden

 Eli – mit dem Symbol der Tanzenden

Die Eindrücke der Wurzeln oder Baumrinden führen mich oft zu neuen, immer wieder überraschenden Symbolen. In diesem Abdruck einer Baumrinde erkannte ich nach genauem Hinsehen zwei märchenhaft anmutende miteinander tanzende Elementarwesen.

Nach Feng-shui sorgen Elementarwesen für Energie und Wachstum auf körperlicher und geistiger Ebene. Der gemeinsame Tanz der beiden zeigt eindrucksvoll eine beflügelte Leichtigkeit, die entsteht, wenn wir uns in lebendiger Bewegung auf einen anderen Menschen ein- und verlassen – und doch bei uns selbst bleiben: eine Metapher für das erlebte Eins-werden in der Zweisamkeit.

Die Farbe Gold birgt außerdem die Sonnenenergie und somit auch die der Sonne innewohnenden Heilkräfte.

So hält diese Eli ein Symbol des Wachstums, der lebendigen Zweisamkeit und des Heilens in ihren Händen und trägt diese Botschaft mit dem Wind über Grenzen hinweg.

Camera

Wir alle sind Engel mit einem Flügel,

wenn wir fliegen wollen,

müssen wir einander umarmen.

(Luciano de Crescendo)

Engelsflügel verleihen unseren Wünschen Flügel und tragen sie in den Kosmos damit sie sich erfüllen.

Eli – mit der RoseFrau im Wind - mit der Rose

Die Rose ist das Symbol für Schönheit und Liebe, gleichzeitig zeigt sie durch ihre Dornen auch ihre Grenzen. Mit dem Zusammentreffen beider Aspekte verkörpert sie das Leitbild für eine Liebe, die den anderen Menschen nicht vereinnahmt sondern aus dem eigenen In-sich-ruhen auch den gebliebten Menschen mit dem ihm eigenen Wesen annimmt. Nur in der gegenseitigen Akzeptanz hat die Liebe die Chance zum Wachstum, in der sie sich wie die Blüte einer Rose in ihrer ganzen Schönheit entfalten kann. Die Frau im Wind mit der Rose in den Händen trägt mit ihren wehenden Haaren diese Botschaft in die Welt.

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